Theater Vorpommern bleibt! *update*

Damit dies keine Vision bleibt, haben sich in den vergangenen Wochen Vertreter des Stralsunder Forum Kommunalpolitik unter dessen Fraktionsvorsitzenden, dem Landeschef von Bündnis90/Grüne Jürgen Suhr und der Bürgerschaftsfraktion Grüne/ok mehrfach getroffen, unzählige Mails ausgetauscht und gemeinsam einen Antrag zum Erhalt des Theaters Vorpommern erarbeitet.

Die Stralsunder Bürgerschaft wird am 7. Mai, die Greifswalder am 25.Mai darüber befinden.

Dann wird man sehen, wie ernst es den Fraktionen und der Verwaltungsspitze mit ihrem immer wieder postulierten Willen zum Theaterstandort Greifswald und der Sicherung der 300 Arbeitsplätze ist. Auf der gestrigen Pressekonferenz mit Bürgerbeteiligung von Bündnis90/Grüne und Forum Kommunalpolitik stellten sich die anwesenden Vertreter von FDP, Die.Linke und CDU in der Diskussion hinter den von Ullrich Bittner und Jürgen Suhr vorgestellten Antrag.

Zu hoffen bleibt, dass dieses Bekenntnis auch bis zum Ende der nächsten Bürgerschaftssitzung anhält, parteipolitische, wahltaktische und monetäre Gründe aus der Diskussion herausgehalten werden, Vernunft statt gekränkter Eitelkeit das Agieren der Gesellschafter bestimmt.

Ob Greifswald Grün wird, entscheiden die Wählerinnen und Wähler am 7. Juni. Aber Grün wirkt schon jetzt! Auf die Ankündigung der gemeinsamen Pressekonferenz reagierten OB König (CDU) und Sozialsenator Dembski (SPD) mit einem Brief an die Mitarbeiter des Theaters und einem Gesprächsangebot an die Mitgesellschafter.

*update* Hier ist der Beschlußtext für Greifswald

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2 Kommentare bei „Theater Vorpommern bleibt! *update*“

  1. Manfred Peters sagt: Antworten

    Erst einmal muss man den Grünen wohl zu ihrem Optimismus gratulieren.
    Während im Bürgerschaftssaal nach einer Lösung des Problems gesucht wurde, hat im CDU-Büro nebenan schon jemand die Granaten für das Störfeuer scharf gemacht:
    -Hochschild machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass aus Sicht der CDU nicht durch die Kündigung des Gesellschaftervertrages durch Universitäts- und Hansestadt Greifswald die Unstimmigkeiten entstanden sind, sondern schon durch die Nichteinhaltung der unter den Gesellschaftern im Vorfeld ausgehandelten Absprachen in der Intendantenfrage….-
    Die komplette Meldung findet man seit gestern Nachmittag auf MVregio.
    Heute findet man den (Stör)Text auch auf der Homepage der örtlichen CDU. Das Verhalten der anwesenden CDU-Bürgerschaftsmitglieder habe ich auf der Veranstaltung allerdings etwas anders als im Bericht beschrieben wahrgenommen.

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