Caffiers Verantwortung zum Zweiten

Die EWN haben einen Antrag auf unbefristete Lagerung von fremden mittel-und schwachradioaktivem Abfall gestellt. Konkret geht es jetzt  zum ersten Mal um den Druckwasserreaktor aus dem Atomfrachter „Otto Hahn“ (Die Brennstäbe wurden uns bereits im Dezember frei Haus geliefert). Für die Genehmigung ist das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommerns zuständig. Nun wird sich zeigen, ob die Landesregierung zu ihrem im August 2010 von Volker Schlotmann und Erwin Sellering unterschriebenen Regionalen Raumentwicklungskonzept Vorpommern (RREP) steht. In dem es heißt: „Das Zwischenlager Nord soll ausschließlich für die radioaktiven Abfälle der Kernkraftwerke Rheinsberg und Lubmin genutzt werden sowie als Landessammelstelle für radioaktive Abfälle aus Medizin, Wirtschaft und Forschung der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg dienen.“

Hier kann sich Caffier nicht aus der Verantwortung ziehen, sondern muss die Genehmigung versagen, damit Lubmin nicht zur Großdeponie für Atommüll aus ganz Deutschland wird.

Alles andere schadet dem Tourismus in unserer Region. Da hilft auch das beste Indoor-Wassersportzentrum nichts, das in einem der Reaktor-Blöcke entstehen soll.

Ulrike Berger
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