„Glücksüchtige Gesellschaft“ *Update*

Dass es wieder traumatisierte, zerfetzte, tote Soldaten gibt, ist in der Tat nicht oder nur schwer zu ertragen. Aber das sagte Gauck, der Präsident von grünen Gnaden, nicht, sondern: „Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen“, berichtet spiegel-online.

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*Update*

Wenn ich das richtig verstanden habe, meldet sich Philipp Mißfelder freiwillig zu Auslandseinsätzen: „Er hat recht“, sagte Mißfelder laut spiegel-online. „Wir alle müssen unsere Soldatinnen und Soldaten bei ihren schwierigen Aufgaben mehr unterstützen.“

Ich weiß ehrlich nicht, wie das Verrecken am Hindukusch akzeptabler werden soll, wenn es „in der Mitte der Gesellschaft diskutiert“ wird, so wohl der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold. Warum wird im Zusammenhang mit getöteten Soldaten eigentlich immer von „Gefallenen“ geredet? Wer fällt, kann wieder aufstehen…

20 Kommentare bei „„Glücksüchtige Gesellschaft“ *Update*“

  1. Die letzte Sendung von Jauch machte sehr deutlich, wieviel Wertschätzung die Bundesregierung den Soldaten selbst entgegenbringt.
    Ein traumatisierter Soldat, der beispw. 6 Monnate ohne Krankenversicherung war und der jahrelang gegen die deutschen bürokratischen Windmühlen läuft, die ihm anstatt zu helfen, sein Leben erschweren.
    Das ist der Dank der Bundesrepublik Deutschland, wenn junge Soldaten in weiter Ferne ihr Leben für „ich weiss nicht was?“ riskieren.
    Mir fehlen die Worte für diese Heuchelei.

    Ich hatte vorher die Sendung verlinkt.

  2. Gauck wurde aber auch von den Grünen der hieseigen Landesregierung gefeiert.

    Nun gut, das verstehe wer will.

  3. Es wurde ausreichend gewarnt vor unserm Joochen vonne Küste:
    http://ostsee-zeitung-blog.blogspot.de/search?q=gauck

    Dennoch haben reichlich Grüne ihm ihre Stimme gegeben, damit er überbezahlter Grüßaugust und Schwätzer der Nation werden kann.

  4. Der Krieg bekommt mir, wie eine Badekur!

    Das hat bekanntlich ein späterer Reichspräsident gesagt. Fordert Gauck von seinen glückseligen Untertanen, dass sich gefälligst dieses Kurgefühl bei allen Bundesbürgern einstellen möge?
    Wir müssen ja nicht ins Schloss Bellevue abschweifen, Eure Kriegsfurie Kerstin Müller, die
    lieber heute als morgen gemeinsam mit BILD und Anne Will in Syrien einmarschieren möchte, wird sicher böse, wenn sie hier mitlesen würde.
    Wer sich in der vergangenen Woche „Anne Will“ angetan hat, musste feststellen, dass die, denen
    es wie Hindenburg geht, in D offensichtlich wieder die Meinungsführerschaft haben.
    In dieser
    Runde auf jedem Fall.
    BILD hatte die Schlagzeile „Assad lässt Kinder töten – wie lange wollen wir noch zuschauen?”
    vorgegeben und einen Kriegstreiber gleich in die Sendung eingeschleust. Offensichtlich hat die BILD inzwischen auch die ARD übernommen. Wolffsohn hatte die Blaupause für einen intelligenten Krieg in der Tasche, ein unbekannter Kabarettist konnte auch Krieg, …., Scholl-Latour bekam wenig Unterstützung für seine Mahnungen zur Besonnenheit in dieser sehr einseitig besetzten Runde.
    Die Diskussion im Blog zeigt, was die Klofrau Will und ihre Auftraggeber angerichtet haben.

  5. Um die Soldaten und die Angehörigen für den Krieg zu ermutigen (so habe ich es jedenfalls begriffen)durfte sich auch die Ehefrau vom (Kriegshelden) Verteidigung(kriegs)minister in der besagten Sendung präsentieren.
    Sie meinte, dass es dem Soldaten mehr helfen würde, wenn die Mutter des jungen Mannes hinter ihm stehen würde und Verständnis für seine Entscheidung gezeigt hätte und gab der Mutter so das Gefühl, auch an den gesundheitlichen Problemen ihres Sohnes mitschuldig zu sein.
    Die Mutter versuchte ihren Sohn leider ohne Erfolg von seinem Entschluss abzubringen.

    Diese Dreistigkeit der Frau De Maiziere finde ich ekelhaft.

    Die Bundesrepublik lässt traumatisierte junge Männer hängen und macht ihnen das Leben schwer.

    Die Mutter hat versucht, was wohl fast jede Mutter versucht hätte.

    De Maiziere möchte auch mehr Frauen in der Bundeswehr sehen.
    Dann gibt es demnächst womöglich mehr zerfetzte, traumatisierte Soldatinnen.
    Warum tun sich Menschen das an? Das will absolut nicht in meinen Kopf?
    Egal, es finden sich leider immer wieder junge Männer, warum auch immer und es werden sich auch mehr Flintenweiber finden.

  6. Welcher Pfaffe hatte eigentlich in der Vergangenheit zu mehr Offenheit für Mord und Totschlag aufgerufen?

  7. Ein kleiner Ausschnitt einer älteren Sendung, lief bei Phoenix,

    Peter Scholl Latour: „Es war ein saudisches Attentat, kein Afghanisches.“

    Moderator: „Dann hat ja der ganze Weltsicherheitsrat gelogen.

    P. Scholl-Latour: „Ja, tut er doch dauernd.“

    http://www.youtube.com/watch?v=aMfslkG45cw

    Der grösste Teil der Bevölkerung ist gegen den Krieg.
    Nur die Politik interessiert das nicht.
    Leider empören sich nur die Linken über Gauck´s …,ich finde nicht die richtigen Worte und will keinem die Gossensprache zumuten.

  8. Der Kriegs-Gauck

    „Ich habe mich“, sagte der unvermeidliche Bundespräsident Gauck bei seinem Besuch an der Führungsakademie der Bundeswehr, „auf meinen Antrittsbesuch . . . gefreut“

    http://www.rationalgalerie.de/pdf/pdf.php?rubrik=start&id=597

  9. Ich vergaß, auf dem Koppelschloß der deutschen Soldaten stand übrigens im 2. WK: „Gott mit uns“.

    5. Gebot: Du sollst nicht töten

  10. „Omid Nouripour, sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen, sagte SPIEGEL ONLINE: „Man muss nicht jede Formulierung Gaucks unterschreiben, aber sein Anliegen … unterstütze ich hundertprozentig.“
    Zu Gaucks Bemerkung über sinnvollen Einsatz von Gewalt sagte Nouripour: „Wir dürfen Gewalt nie leichtfertig einsetzen, es gibt eine berechtigte historische Skepsis in Deutschland, auf die wir stolz sein können.“

    Ja Herr Nouripour, die „stolze Skepsis“ kennen wir noch vom Grünen Heiland Fischer, der es gar nicht abwarten konnte mit Scharping in den Kosovo-Krieg zu ziehen.
    Natürlich sind beide nicht mitgezogen, sondern haben als vermeintliche Pazifisteneliten andere verheizt. Genau so, wie es der Präsidentenpfaffe mit der düsteren Herkunft vorhat.
    Bleibt nur noch den LINKEN zu mahnen, Gauck betreibt Kriegspropaganda!

  11. „Glückssüchtige Gesellschaft“-die zwei Worte muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Auf den Nachdenkseiten ist eine Erklärung darüber zu lesen.

    Heisst also, alle, die für´s Töten oder Getötet-Werden nicht die Nerven haben, sind glückssüchtig.

    Ja, was soll man dazu noch sagen…

    72 Jahre alt ist der Mann.

    Bei älteren Menschen bin ich immer sehr zurückhaltend, denn ich weiss, dass Menschen im Alter sehr „wunderlich“ werden können.

  12. Was hat sich rot-grün eigentlich dabei gedacht, dass deutsche Volk so zu vergauckeln?!

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=13537

    „Nie wieder Krieg!“ – Diese Einsicht soll offensichtlich endgültig der Vergangenheit angehören.

    Sehr treffende Wortwahl: „Freiheit ist die Freiheit der Angepassten.“

    Nun gut, wir Ossis kennen das ja, daher ist es nur eine Frage der Gewöhnung.
    Aber vieles was den Ossis fehlte, können die grossen Demokraten viel besser, bspw. Bürger ausspionieren dank der Technik.

    Es hiess ja immer:“Vom sozialistischen Land geht kein Krieg aus.“
    Das war auch tatsächlich so…fast, denn die Sowjets wollten die fortschrittlichen Afghanen vor den Taliban schützen….ein Drama bis heute…

  13. Nun aber:

    „Frauen an die Front“

    Frauen und Mütter müssen schliesslich Vorbild sein, denn wer als Mutter Angst um den Sohn hat, ist laut Gauck scheinbar glücksüchtig.

    Es gibt tatsächlich Weibsbilder, die glauben, dass es Frauen gibt, die sich auf´s „Töten“ oder „Getötetwerden“ freuen, das klingt dann so:

    ….., aber ich kann mir gut vorstellen, dass unter diesen lebenserfahrenen Frauen viele mit freude und Engagement diese neue berufliche Chance ergreifen wollen“, sagte Kerstin Schröder…

    http://www.mein politikblog.de/von-der-leyen-und-schlecker-frauen

  14. http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2012%2F06%2F12%2F0136&cHash=c7d2b

    über die Kampagne der Arbeitsministerin

    Schleckerfrauen an die front aus der Taz, falls der Link daneben geht….

    Von der Leyen bedauerte die Insolvenz von Schlecker und den Verlust von 25.000 Arbeitsplätzen. Vor allem den vielen Frauen solle nun geholfen werden, sagte die Ministerin nach einem Treffen mit dem Generalinspekteur (Kriegsverherrlicher) der Bundeswehr, Volker Wieker. Wieker sagte, die Bundeswehr unterstütze den Vorstoß bedingungslos.
    Derzeit seien nur 9% aller Soldaten Frauen. Unser Ziel ist eine Gesamtquote von 15 Prozent, sagte Wieker.

    Du lieber Himmel!

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