Biologische Vielfalt gemeinsam schützen

Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: Greifswald sollte dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beitreten

 

Die Bürgerschaftsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzt sich dafür ein, dass Greifswald die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ unterzeichnet und dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beitritt.

Das Bündnis unterstützt Kommunen bei den immer größer werdenden Aufgaben zum Schutz der biologischen Vielfalt. Zum Einen durch die gesteigerte Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger, zum Anderen aber auch dadurch, dass Bund und Länder immer neue Pflichten an die Kommunen herantragen, nimmt die Bedeutung des Schutzes der biologischen Vielfalt immer mehr zu.

Wir müssen als Stadt hier das Rad nicht neu erfinden. Wenn die Stadt dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beitritt, würde dieses der Verwaltung mit Rat und Tat zur Seite stehen, um offenen Fragen, aber auch neuen Herausforderungen in diesem Bereich zu begegnen.

Das Bündnis bietet zum Beispiel Workshops für Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeiter an oder fördert mit seinem Netzwerk den Austausch unter den Kommunen. Außerdem eröffnet das Bündnis die Möglichkeit, Erfolge der Kommunen nach außen zu kommunizieren und zu vermarkten.

Der jährliche Vereinsbeitrag von 300 Euro ist sicherlich gut angelegt und könnte sich schon rasch für Greifswald positiv auswirken und auszahlen. Die Ausschüsse beraten in diesen Tagen über eine entsprechende Beschlussvorlage der Fraktion.

Stefan Fassbinder
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19 Kommentare bei „Biologische Vielfalt gemeinsam schützen“

  1. Biologische Vielfalt gemeinsam schützen, hört sich erst einmal gut an.

    Nur, wer verbirgt sich hinter dem Verein oder dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“?
    Wer sind die Partner?
    Wer die Spender oder grossen Gönner?

    Seit dem ich von den Machenschaften des WWF sah und las, (Link hat K.K. gelöscht), ist mein Misstrauen gewachsen.

    Das Rad muss nicht neu erfunden werden, aber einfach beitreten, ohne genaue Vorstellung ….

  2. Torsten Wierschin sagt: Antworten

    @1: Google hilft. Lernt man jetzt schon in der 4.

  3. @2: NGO´s wie Bund, Nabu, Global 2000 erscheinen mir als sehr seriös.

    Goggle hilft, drum eben.

    Die Grünen…immer schön bei der Linie…

    http://www.youtube.com/watch?v=EuM442474g4g&feature=related

  4. http://www.youtube.com/watch?v=EuM42474g4g&feature=related

    Nun denn, ob grün, rot usw.ist der selbe Einheitsbrei wie immer…alternativlos.

  5. Sehr geehrte Person G. Bieck
    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich sogar Lachen.
    Leider ist Ihr Kommentar ( nach meiner Auffassung) nicht die korrekte/ richtige Reaktion auf eine Aktion und hat mit dem ursprünglichem Beitrag nichts zu tun. Wenn Sie so frustriert sind, wie Sie mir hier erscheinen, sollten Sie eventuell darüber nachdenken Ihr bzw. unser Leben aktiv zu gestalten. Aber bloggen ist ja so schön anonym. Ich weiß letzteres ist nahe an der Gürtellinie, aber wer austeilt muss auch einstecken können. Ich hätte mich gefreut, wenn die vorhandenen Bedenken klarer rausgearbeitet worden wären. Hinter jedem Bündnis stecken Personen mit bestimmten Zielen/ Absichten. Diese Bündnisse haben wiederum verschiedene Unterstützer_innen/ Gönner_innen mit eigenen Interessen. Transparenz ist hier das Stichwort. Jeder Mensch sollte sich vor einer Entscheidung schlau machen oder das fehlenden Informationen einfordern und dann nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden.

  6. Streiche im vorletztem Satz: das
    Setze: die

  7. @ sehr geehrte Person Alex,

    biologische Vielfalt halte ich für sehr wichtig und ich lese sehr viel darüber, auch über die biologische Vielfalt in anderen Teilen der Welt, vor allem im südlichen Raum, bzw. Asien, Lateinamerika u.a. und bin über die Förderpraktiken für Zerstörung und Verpestung von Lebensraum für Mensch und Tier überrascht, um es mal sanft auszudrücken.
    Ich las warum und für wen Menschen aus ihren Lebensräumen verjagt werden.

    Grün ist bei den Grünen nur eine Farbe.
    Sie haben Recht. Die Politik kann tatsächlich frustrieren und mitunter nur mit Humor zu ertragen.

    Mag sein, dass der Kommentar nicht die richtige Reaktion ist.
    Nehmen Sie es doch einfach als Reaktion einer Person aus dem Fussvolk.

    Ich will mit dem Eintrag vermitteln, dass ich diesen angebenen Verein für zu bequem und regierungsnah halte, als dass er die biologische Vielfalt auch wirklich schützen könnte.

    Über die Gestaltung meines Lebens machen Sie sich mal keine Sorgen, aber ich gestehe, dass ich mich manchmal selbst darüber ärgere, dieses Blog hier überhaupt anzuklicken, weil ich weiss, dass es verschwendete Lebenszeit ist.

    Etwas anderes: heute blätterte ich in einem Freundebuch eines kleinen Mädchens.
    Dieses Buch ist so aufgebaut, dass die Kleinen Fragen beantworten und so eine Art Steckbrief erstellen.
    Dort stand: „Was ich blöd finde: Krieg und Schießen ist doof.“

    So, und nun lachen Sie von mir aus.

    Achso, noch eine Frage: Wie haben Sie denn unser Leben schon aktiv mitgestaltet?

  8. Stefan Fassbinder sagt: Antworten

    @7) Wieso ist der Verein „zu regierungsnah“? Woran kann man das erkennen?

  9. Guten Abend Frau Bieck,

    wenn Sie mich so nett fragen, möchte ich Ihnen gern auf Ihre Fragen eine Antwort geben.
    Ich für meine Person gesprochen, nehme die mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der aktiven Mitarbeit ( Gestaltung)war. So bin ich, als sachkundiger Einwohner, stellv. Mitglied in einer Ortsteilvertretung, in Greifswald. Weiterhin bin ich im Sportausschuss der Stadt, welchen ich als Vorsitzender leiten darf. Wie Ihnen sicher nicht entgangen ist, engagiere ich mich auch im Kreisvorstand, der Grünen.
    Wer etwas bewegen möchte, hat ein Vielfalt an Möglichkeiten, dieses zu versuchen.
    Es gibt Vereine, caritative Einrichtungen, Bürgerinitiativen, Parteien und vieles mehr, welche die Möglichkeiten zum aktiven Mitarbeiten bieten. Wir haben es in diesem Falle selbst in der Hand. Es liegt an uns, wie wir damit umgehen und was wir daraus machen.

    Ich finde es richtig gut und Klasse, wenn Kinder so offen und ehrlich sind. Es zeigt mir wie unbeschwert Sie doch sein können. Frei nach Herbert Grönemeyer “ Kinder an die Macht“
    Mich würde aber dennoch interessieren, ob das Kind, welches in dieses Freundebuch geschrieben hat, Waffeneinsatz selbst erleben musste oder ob das Kind auf Grund seiner Sozialisierung zu dieser Erkenntnis gekommen ist. Ich glaube der Zusammenhang ist nicht ganz unerheblich. Vom Alter mal ganz abgesehen.
    Wir als Eltern versuchen unseren Kindern eine behütete, sichere, möglichst sorgenfreie und schöne Kindheit zu gewährleisten. ( elterliche Fürsorge) Ich weiß, dass dieses in unserer Gesellschaft nicht immer einfach und oft nur mit grossen Anstrengungen verbunden ist. Wir machen es trotzdem. Auch unsere Demokratie sorgt für unsere Sicherheit. Das Empfinden ist jedoch bei jedem Menschen unterschiedlich. Die Kinder unseres Landes brauchen keine ständige Angst haben, dass sich irgendwer auf der Strasse in die Luft sprengt oder regelmäßig die Familie bedroht.
    Aber es gibt auf unserer Erde immer wieder Menschen, die nach Macht Streben und vor nichts und niemenschem zurückschrecken. Da muss nach meinem menschlichem Verständnis und nach meiner Wertvorstellung gehandelt werden. Mitunter kann Schiessen ganz schön doof sein, aber anderen das Leben retten und dieses Thema ist keines Wegs zum Lachen.
    Der Einsatz einer Schusswaffe kann nur das allerletzte Mittel sein. Dieses lässt sich im übrigen in den einschlägigen Vorschriften von Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr o.a. Organisationen nachlesen. Bei der Armee sind dieses die Rules of Engagement bzw. der UZwgBw. Ich spreche aus Erfahrung und sage Ihnen, das diese auch genauso stattfindet. Es gibt unzählige Fälle von PTBS bei Einsatzkräften, wo nachgewiesen ist, dass der Einsatz der Schusswaffe der Auslöser dafür war. Interessantes und trauriges Thema zu gleich. Auch hier spreche ich aus meiner Erfahrung. Schiessen müssen ist ganz schön doof.
    Es wäre toll, wenn alle Menschen in Frieden und Freundschaft miteinander Leben würden, nur tun Sie es nicht.

  10. Der interessierte Leser kann unter Wikipedia lesen, wer den Verein organisiert.
    Mit der DUH (Deutsche Umwelthilfe) als Partner habe ich ein grosses Problem, vor allem, wenn sie ihren Partnern aus der Wirtschaft danken, wie C&A und das nicht nur wegen den Sweatshops oder Unilever und Daimler u. wie sie alle heissen.
    Wer sich für die Machenschaften , insbesondere von Unilever in Bezug auf die Umwelt interessiert, findet dazu alles im Internet.

    Allein der Artikel der DUW „Bioenergie – Chance für das 3. Jahrtausend“ verschleiert meiner Meinung die inzwischen bittere Realität i.d.tropischen Regenwäldern, die mehr und mehr verschwinden.

    http://www.ende-der-maerchenstunde.de/index.php?/archives/142-B.A.U.M.-und-BA
    Falls der Link daneben geht, Wikipadia ist ja auch noch da

  11. @ Alex,

    Es gibt jede Menge Vereine usw. Nur leider können sie gegen die Übermacht der gierigen Konzerne und der dazugehörigen Marionetten
    nicht viel ausrichten, denn ansonsten ständen wir nicht vor den heutigen Problemen.

    Schön, dass Sie sich im Sportausschuss organisieren.
    Ich weiss, dass es in Greifswald viele Vereine für Kinder gibt. Hoffentlich bleibt es so.

    Auch durfte ich schon einmal eine Vorschulolympiade, organisiert mit vielen KITAS der Stadt miterleben, eine tolle Sache.
    Vor allem blieb der nette Spruch in Erinnerung: Alle haben gewonnen und tatsächlich bekam jedes Kind eine Urkunde in die Hand.

    Das Kind musste keinen Waffeneinsatz miterleben.
    Ihre Argumentation bezüglich von Waffeneinsätzen will ich nicht verstehen. Unsere Sicherheit wird auch nicht am Hindukush verteidit, aber egal, mir sind diese Diskussionen leid geworden.

    Menschen, die nach Macht streben und vor nichts und niemanden zurück schrecken, sind unter uns, in der westlichen und angeblich so christlichen Welt.

  12. Torsten Wierschin sagt: Antworten

    @10:
    Es gibt jede Menge Vereine usw. Nur leider können sie gegen die Übermacht der gierigen Konzerne und der dazugehörigen Marionetten nicht viel ausrichten, denn ansonsten ständen wir nicht vor den heutigen Problemen.

    Doch, leider auch dann. Überlegen Sie mal warum?, denn:

    Menschen, die nach Macht streben und vor nichts und niemanden zurück schrecken, sind unter uns, in der westlichen und angeblich so christlichen Welt.

    Das ist ganz normales Alltagsverhalten. Selbst Sie reproduzieren dieses Verhalten in diesem Kommentarbereich. Ich will Sie nicht als „Chef“ haben müssen tun.

    Ich fürchte, Sie stellen sich die Lösung viel zu einfach vor: böse, böse Konzerne, geldgierige Investmentbanker etc. pp.

    (C) Autor: Und gut, dass die Welt nicht mehr von der Kirche regiert wird.

  13. @3.G.Bieck

    @2: NGO´s wie Bund, Nabu, Global 2000 erscheinen mir als sehr seriös. Auch die machen Fehler, und manchmal richtig schwerwiegende. Auch das ist ganz normales, menschliches Verhalten.

  14. @12

    nee, nee, nicht böse Konzerne, geldgierige Investmentbanker ect…

    Böse, böse Regierungen, die diese Leute wüten lassen, wie sie wüten-durch Gesetze, wie Deregulierung der Finanzmärkte usw.

    Mit Menschen, die nach Macht streben, meine ich nicht das kleine Fussvolk, sondern die Menschen, die sich in anderen Ländern breit machen wollen, um es mal ganz platt auszudrücken.
    Um dieses Ziel zu erreichen, bleibt oft kein anderes Mittel als der Krieg, verklärt als humanitärer Einsatz.

    Es stimmt, ich stelle es mir einfach vor.
    Mit Fairness für alle Völker und der Gerechtigkeit wäre es auch kein Problem.
    Scheint aber leider unmöglich, weil die Natur nunmal so ist, wie sie ist-die Grossen fressen die Kleinen.

  15. Torsten Wierschin sagt: Antworten

    @13:
    Scheint aber leider unmöglich, weil die Natur nunmal so ist, wie sie ist-die Grossen fressen die Kleinen.
    Sie machen es sich schon wieder zu einfach. Sie müssen schon erst mal wissen was Sie wollen: die Welt retten oder nur’n büschen Rumklönen (und de Leute vonne Orbeit abhalten).

  16. Zurück zum eigentlichen Thema Herr Wierschin,
    was ich will, wollen Sie wissen.
    Ich will kein „Greenwashing“ und habe Zweifel an der Unabhängigkeit des genannten Vereines, mehr nicht.

  17. Meine Zweifel will ich auch schnell noch begründen:

    Rapunzel: 20 Jahre Hand in Hand-Siegel

    „Zusätzlich zahlt Rapunzeljedes Jahr 1% des Einkaufswertes der Hand in Hand -Rohwaren in einen Fond ein, der seit 1997 von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) (als Partner des o.g. Kommunenvereines f. biol. Vielfalt) und Rapunzel verwaltet wird und gemeinnützige öko-soziale Projekte vornehmlich in sog. Entwicklungsländern fördert….usw.

    http://www.bio-markt.info/web/Aktuelle_Kurzmeldungen/Hersteller/Ra

    RAPUNZEL NATURKOST – Wir machen Bio aus Liebe

    http://www.rapunzel.de/

    Das sieht dann auch so aus: mit der „Liebe“ von Rapunzel, meine ich…

    http://www.youtube.com/watch?v=BqkZqp3Ey6c

  18. Der 1. Link funktionoert leider nicht, egal, der Titel lautet:

    Rapunzel: 20 Jahre Hand in Hand-Siegel

    Nun können die Meinungen zu d. angef. Beiträgen von mir aus unterschiedlich sein.
    Die feinen Pinkel, die sich wie die grossen Gönner hinstellen, aber gleichzeitig den Menschen der Schwellenländer ihren Lebensraum nehmen, schaffen es doch immer wieder, den deutschen Michel auf dessen Seite zu ziehen und sei es mit Vereinen, sogar von Ministerien des Bundes gefördert, von den Partnern ganz zu schweigen.
    Sie haben Abhängigkeiten geschaffen, sie sich durch die gesamte Nahrungskette ziehen und gaukeln uns die heile Biowelt, die auch ihren Stempel für Nachhaltigkeit oft fälschlicher aufgedrückt bekommt, vor.

    Ist doch alles in bester Ordnung. So könnte man glauben, wenn man den Siegeln auf den, vor allem Bioprodukten, glauben schenkt.

    Das ist es, was mich anpiept-diese Heuchelei, die zum Himmel stinkt.

  19. @Alex,

    „Schiessen müssen ist ganz schön doof.“

    Ja, es ist unerträglich dämlich, wie sich Deutschland von den Amis einlullen lässt und wie unsere Politiker und leider auch die jungen Spunte dem Volk erklären wollen, dass Krieg führen Frieden schaffen soll.

    „Für den Frieden zu kämpfen, gilt immer als Rechtfertigung für den Krieg“

    http://www.youtube.com/watch?v=XsWj9MuWNMY

    http://www.youtube.com/watch?v=nzg0UgokCuM&playnext=L&list=P

    Es muss nur oft genug gesagt werden, dann wird die Masse schon glauben, dass Krieg für den Frieden notwendig ist.

    Ich bin gespannt, wie lange das Säbeltrommeln um den Iran noch geht.
    Der Iran baut die Atombombe. Das macht er schon seit Jahrzehnten und er hat sie immer noch nicht.

    Der Irak hat Massenvernichtungswaffen. Hat er aber nicht, dafür jede Menge Militärbasen, die das Öl für die Amis, speziell auch für Exxon schützt. Exxon, Sie wissen schon, der Gigant frackt in Deutschland nach Gas.

    Jaja, schiessen müssen ganz ganz schön doof sein.
    Gott sei Dank muss kein Deutscher mehr schiessen, wenn er nicht will, sondern kann sich sinnvoll in Ersatzdiensten einbringen.

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