Bürgermeisterkandidat Stefan Fassbinder zur Förderung des Sports in Greifswald

Stefan Fassbinder - Porträt
Auf die Frage des Sportbundvorsitzenden, Bernt Petschaelis, welche Schwerpunkte er im Falle seiner Wahl bei der künftigen Förderung des Sportes in der Hansestadt setzen würde, antwortete Stefan Fassbinder, der am Dienstag zu Gast beim Stadtsportbund war, folgendermaßen:
In erster Linie sei es wichtig, weiter in die Sportinfrastruktur der Stadt zu investieren, um den steigenden Bedarf des Schul- und Vereinssports an gut ausgestatteten Plätzen und Hallen zu decken. So z.B. in eine neue Sporthalle der Caspar-David-Friedrich-Schule bzw. in die umfangreich notwendige Sanierung des Volksstadions als Greifswalds Kernsportstätte.
Gleichzeitig müsse aber auch an die Werterhaltung der bestehenden Sportstätten kontinuierlich gedacht werden, um dem kostensparenden „Fahren auf Verschleiß“ endlich Einhalt zu gebieten. Hier nur kurzfristig zu denken wäre fatal, denn am Ende entstünden durch Grundsanierung oder Abriss und Neubau weitaus höhere Kosten.


Dies gelte auch für kommunale Sportanlagen, die an Vereine verpachtet wurden. Zumindest ein Teil der durch den Wegfall der Sanierungs- und Bewirtschaftungskosten durch die Stadt eingesparten Mittel gehörten in einen solchen „Instandhaltungstopf“, der insbesondere bei der Beantragung von Fördermittel des Landessportbundes als Eigenanteil mit genutzt werden könnte. Voraussetzung dafür sei natürlich die langfristige Fortsetzung aller bestehenden Verträge, für die er sich einsetzen werde.
Um den Sport auch weiterhin als wichtigen „weichen Standortfaktor“ für Greifswald zu erhalten, sei darauf zu achten, dass der organisierte Sport in Vereinen für alle bezahlbar bleibe und weiterhin für alle Altersklassen eine breite Angebotspalette bereithalte. Dem zunehmenden Fachkräftemangel könne nur begegnet werden, wenn Greifswald für potentielle Spezialisten ein attraktives Umfeld biete. Dazu gehöre auch und nicht zuletzt der Sport in all seinen Facetten.
Angesprochen auf direkte finanzielle Hilfe für in Not geratene Vereine, wie zuletzt im Falle des Boxsportclubs, verwies er auf die wichtige soziale Funktion der Gemeinschaften und sprach sich dafür aus, den auf Betreiben der grünen Fraktion für solche Fälle in den Haushalt 2015/16 eingestellten „Feuerwehrfonds“ auch in zukünftigen Haushalten zu verankern. Natürlich müssten die Gelder nach transparenten Kriterien vergeben werden.
Eine weitere Möglichkeit der direkten Hilfe sah er in der Aufwertung des Greifswalder Sportfördervereins durch Spenden kommunaler Unternehmen. Über dieses Fachgremium könne bedarfsgerechter und unter Umgehung von Beziehungsgeflechten geholfen werden.

Im Wissen um die hervorragenden Leistungen der über 1000 in Greifswald wirkenden ehrenamtlichen Übungsleiter, Kampf-und Schiedsrichter sowie der Funktionsträger in den Vereinen sprach er sich weiterhin für die Beibehaltung des traditionellen Sportehrentages der Hansestadt aus.
Insgesamt sei es für ihn wichtig, auf einen kompetenten Stadtsportbund als Interessenvertreter der Vereine auch in sportpolitischen Fragen setzen zu können.

(Pressemitteilung des Sportbundes Hansestadt Greifswald e.V.)

Marie Möller

Marie ist seit Oktober 2014 Geschäftsführerin des Bündnisgrünen Kreisverbandes.

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