Behörden müssen Gewässerüberwachung konsequent durchführen

Ueckermünde/Greifswald. Und wieder gibt es tote Fische in einem Gewässer in Vorpommern. Diesmal im Ueckermünder Stadthafen, wie der Nordkurier am 1.11.2016 berichtete. Erneut wurden jetzt organisatorische Pannen beim Sichern der toten Fische und der Wasserprobenentnahme bekannt. Die eigentlich zuständige Behörde, das Umweltamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald, wurde erst gar nicht informiert, kritisiert der Kreisvorstand BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN.Fischsterben in der Uecker

„Die Landesregierung muss die Gewässerüberwachung konsequent durchführen. Nach den großflächigen Schäden in der Peene in Folge des Ethanol-Austritts Anfang September 2015 aus der Zuckerfabrik Anklam scheinen die Behörden nichts dazu gelernt zu haben. Offenbar funktioniert das Krisenmanagement in solchen Fällen immer noch nicht“, resümiert Kristin Wegner, Bündnisgrüne Kreistagsabgeordnete. „Wir fordern deshalb von der Landesregierung, jetzt endlich konkrete Pläne für solche Ereignisse zu erstellen“, macht Wegner klar. Die Behörden müssen gerade bei solch gefährlichen Ereignissen effektiv Hand in Hand arbeiten. „Andernfalls wird wieder wertvolle Zeit verschwendet, da potentielle Gefahrenquellen, die zum Fischsterben führen, unentdeckt bleiben.“ ergänzt Dr. Torsten Wierschin vom Kreisvorstand BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN.

http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Uecker-Fischsterben-Ursachenforschung-laeuft-,totefische100.html

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