Archiv der Kategorie: Innen und Recht

Acht Gewinner beim grünen EM-Tippspiel

Mit dem Endspiel der Fußball-EM 2016 endete auch das EM-Tippspiel auf dem GRÜNEN blog. Großer Unterschied zur EM: hier gab es nicht nur einen Gewinner, sondern insgesamt acht Vereine kamen in den Genuss der Tippeinsätze.

Das Prinzip war einfach: Jeder Mitspielende beim Tipp-Spiel suchte sich zu Beginn einen Verein aus, für den sie oder er spielen wollte. Die Vereine wurden hauptsächlich von den Direktkandidat_innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vorgeschlagen.
Wer wollte, konnte noch einen Beitrag nach Wahl in den Tipp-Pott einzahlen.
Die ganze Fußball-EM über konnten die Mitspielenden dann auf die Ergebnisse der Acht Gewinner beim grünen EM-Tippspiel weiterlesen

Regenbogenfahne am Rathaus

Wir begrüßen die Regenbogenfahne am Greifswalder Rathaus zum Tag der Akzeptanz. Dies war ein klares Symbol für ein tolerantes, gleichberechtigtes und weltoffenes Greifswald.
Dass das ausgerechnet bei der Greifswalder CDU kritische Fragen aufwirft, macht deutlich, dass die Akzeptanz verschiedener Lebensentwürfe weiter gefördert werden muss. „Wir erwarten, dass sich die CDU in Zukunft an solchen Festen beteiligt, statt unnötige Kritik zu üben.“ so Timo Pfarr vom Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Vorpommern-Greifswald.
Der Tag der Akzeptanz dreht sich nicht nur um die Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen oder sexuellen Orientierungen, sondern es geht auch um Barrierefreiheit und die einfache Anerkennung, dass der eigene Lebensweg nicht für jeden Menschen der Richtige sein muss. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen diese Idee seit jeher.
„Es ist ausgesprochen schade, dass eine Partei, die christliche Werte vertreten möchte, diese Form der Nächstenliebe einfach nicht zu verstehen scheint.“ so Pfarr abschließend.

Perspektiven statt Provisorium

Ulrike Berger
Ulrike Berger

Zur Situation geflüchteter Syrer in einer Turnhalle erklärt Ulrike Berger,
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Greifswalder
Bürgerschaftsfraktion:
„Bei der Notunterkunft handelt es sich – wie der Name schon sagt – um ein
Provisorium. Gemeinsames Anliegen von Kreis und Hansestadt muss es natürlich
sein, die Flüchtlinge so schnell wie möglich in Wohnungen unterzubringen, um
auch so eine schnelle Integration zu ermöglichen. Bei den syrischen Geflüchteten
handelt es sich zum überwiegenden Teil um sehr gut ausgebildete junge Männer,
die Schreckliches erlebt haben und in großer Sorge um die zurückgelassenen
Familienangehörigen sind. Hinzu kommt eine große Ungewissheit, was den
derzeitigen rechtlichen Status anbelangt.“ Perspektiven statt Provisorium weiterlesen

Bildquellen

  • Ulrike Berger – Porträt: Grüne Vorpommern-Greifswald, Photo: Tobias Linke | CC BY-SA 3.0

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stehen für ehrlichen und transparenten Umgang mit öffentlichen Geldern

Alexander Krüger: Gelder des Kreises müssen zurück gezahlt werden.

Der Kreisverband Vorpommern-Greifswald von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist überrascht von den in der Presse zitierten Äußerungen des ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Gregor Kochhan und distanziert sich davon. „BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stehen für Transparenz und nachvollziehbare Haushaltspolitik. BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stehen für ehrlichen und transparenten Umgang mit öffentlichen Geldern weiterlesen

Braune Hetze in Ueckermünde – Aufruf zu friedlichem Gegenprotest

Liebe Mitglieder, Freund_innen & Sympathisant_innen,

Am Samstag 22.03. 2014 findet in Ueckermünde unter dem Deckmantel einer Bürgerinitiative „Schöner und sicherer Wohnen“ eine Demonstration gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in Ueckermünde statt. Ängste und Vorurteile sollen geschürt werden.
Die Stadt Ueckermünde und die Evangelische Kirche Ueckermünde Liepgarten haben für die Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr in der Belliner Straße vor der Kreuzkirche ein Demokratiefest angemeldet. Auch das Bündnis Vorpommern:weltoffen, demokratisch, bunt wird mit einer Mahnwache vor Ort sein.
Wir Bündnisgrüne unterstützen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ueckermünde, den Nazis die Stirn zu bieten, und rufen zur Teilnahme am Demokratiefest und zu friedlichen Protesten gegen die Hetze der braunen Bürgerinitiative auf.

Nachtrag zu „CDU Greifswald: Auge um Auge, Zahn um Zahn?“

Auch die OZ schreibt heute über den „Internetunfall“ Christian Wellers (leider nicht online). Wir berichteten hier. Laut OZ meint Weller, er hätte das „nicht sagen sollen“, eine Entschuldigung sieht er jedoch „als sinnlos an“.

Aber er ist leider nicht nur zu einer Entschuldigung nicht in der Lage, sondern er verschlimmbessert mit seinen Erklärungen seinen Facebook-Eintrag. Kurz nachdem er ob seines Eintrages kritisiert wurde, schreibt er: Hände abhacken war ein wenig übertrieben“. So, so, nur ein wenig übertrieben? Wahrscheinlich haben seine Kritiker seinen wahren pädagogischen Bemühungen und Ziele einfach nicht erkannt.

Fünfzehn Minuten später wird auch ihm klar, dass diese „Klarstellung“ nicht ausreicht. Ausdrücklich distanziert er sich von seiner „Forderung“ des Händeabhackens, diese „war nicht korrekt“. Da fragt sich der geneigte Leser, war es jetzt doch eine klein wenig übertriebene Forderung?

Mehrere Stunden später sieht er sich durch linke Gruppierungen“ diffamiert, Selbstverständlichkeiten [würden] in Frage gestellt“ und es käme „daher zu Unterstellungen“. Weller sieht sich zu folgender Erklärung genötigt: Ich bin Demokrat, achte das Grundgesetz und unser rechtsstaatliches System. Ich lehne daher jede Form der Sachbeschädigung ab. Der Ausspruch in dem Kommentar, man solle den Tätern die Hände abhacken war im übertragenen Sinne gemeint. Ich setze mich weder für Scharia, noch für Lünchjustiz (!) oder sonst etwas ein.“ [alle kursiven Zitate sind Originalzitate Wellers auf facebook, Hervorhebungen von mir]

Aus der ein klein wenig übertriebenen Forderung des Händeabhackens ist nunmehr etwas „im übertragenen Sinne“ geworden. Auch hier frage ich mich, was? Diese Frage wird allerdings offen bleiben, fürchte ich, da er sich nunmehr ausdrücklich für nichts mehr einsetzt. Auf jeden Fall klar ist aber, dass jede Form der Sachbeschädigung abzulehnen ist. Gut, dass uns dies nochmal gesagt wurde.

 

CDU Greifswald: Auge um Auge, Zahn um Zahn?

Die CDU in unserer Region zeigt sich erneut von ihrer nicht ganz so schönen Seite. Vor nicht allzu langer Zeit pflegte die CDU einen völlig entspannten Umgang mit den Nazis der NPD und rechtfertigte dies auch noch mit einem mehr als schrägen Vergleich.

Diesmal ist es Christian Weller, Geschäftsführer der CDU Greifswald, der seine Finger beim Tippen nicht unter Kontrolle hat. Auf seine Facebook-Seite beschwert er sich über das Anbringen von Graffiti in einer Unterführung der Deutschen Bahn. Aus dem Zusammenhang ist zu entnehmen, dass es sich wohl um eine solche am Bahnhof in Greifswald handelt.

Als guter Staatsbürger informierte er nach eigenen Angaben unmittelbar die Polizei. Weiter heißt es inklusive fehlender Zeichensetzung: Ich hoffe die fassen diese Schmierfinken. Man sollte denen die Hände abhacken!“ Wenn das die rechtsstaatlichen Vorstellungen der CDU sind…

Die Asyl-Monologe in Vorpommern

Das dokumentarische Theater der Bühne für Menschenrechte kommt vor die Haustür

 

Torgelow, 13.12.2013, 18 Uhr, Ev. Gemeindehaus

Pasewalk, 14.12.2013, 18 Uhr, Historisches U

Strasburg (Um.), 15.12.2013, 18 Uhr, Grundschule

jeweils gefolgt von Publikumsgesprächen

 

Bühne für Menschenrechte, Die Asyl-Monologe

Buch und Regie: Michael Ruf

Mit: Kolja Unger, Eray Egilmez, Meri Koivisto

Saxophon: Robert Würz

 

Die Veranstaltungen werden vom Bündnis Vorpommern: weltoffen, demokratisch bunt! und der Heinrich Böll Stiftung MV durchgeführt, mit Unterstützung der Amadeu Antonio Stiftung und des schloss bröllin e.V.

 

Trailer

 

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