Kartographische Erfassung der (Auto-)Verkehrsdichte

Unter diesem link findet sich in der Abteilung „Straßenverkehr“ (Viewer öffnen) eine Übersicht über die Verkehrsdichte auf Mecklenburg-Vorpommerns Straßen.

Interessant zu sehen, wieviele Straßen nicht hätten gebaut werden müssen, weil viel zu wenig Autos auf ihr fahren (z. B. die Ortsumgehung Greifswald)… Das wäre eine gute Deckungsquelle für den Bau der Diagonalquerung – die wird schließlich gebraucht (und jetzt schon genutzt).

Allerdings geben wir ja gerne landesweit Millionen an sinnlosen Euros für Autostrecken aus, während sinnvolle Maßnahmen für Radfahrende auf kommunaler Ebene in der Preislage von 35.000 Euro gerne von malernden Populisten (versuchsweise) unterdrückt werden!

OU Greifswald
(Ausschnitt aus obiger Quelle)

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4 Kommentare bei „Kartographische Erfassung der (Auto-)Verkehrsdichte“

  1. Da die Karte keine Angaben zum innerstädtischen Verkehr beinhaltet sind die Aussagen hier nicht nachvollziehbar. Ohne die Umgehung würden täglich 500~700 LKW mehr durch die Stadt fahren, Lärm und Emissionen inklusive.

  2. @1: Lkw-Transit-Transporte gehören auf die Schiene.

    Auf der Wolgaster Str. sind im Bild etwa 12.000 Kfz/Tag zu erkennen. Davon kommen etwa 80% an der EU Kreuzung an – Pendlerverkehr, Quellverkehr, Lieferservice. Der morgendliche Bus nach Lubmin ist leider nur noch ein Skibus (war mal ne Bahn), in dem sogar die Bahncard gilt. Wie kommen die anderen HGWler*innen dorthin? Bitte mal den oben angezeigten Link verfolgen – Höhe Kemnitz DTV ca. 11.000, Höhe Lubmin ca. 7000 DTV — fast wie in der Mitte von HGW.

    Fällt uns was auf?

    Ach so, noch good news: unser Verkehrsminister hat !heute! das VDE Projekt Nummer 1 in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen — gut Ding will Weile haben: http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/vm/_Service/Presse/Aktuelle_Pressemitteilungen/index.jsp?&pid=47091 Mal sehen auf welcher Position? Ich sage mal 2030….Baubeginn.

  3. @1: Das trifft für den Fernverkehr sicherlich zu, aber nicht für den regionalen Lieferverkehr.

    So lange es Pendler und anderen Durchgangsverkehr gibt entlasten Ortsumgehungen die innerstädtische Bevölkerung sinnvollerweise von diesen Verkehrsströmen. Was in Greifswald ganz sicher nicht funktioniert ist deren Lenkung. So fährt der gemeine Umlandpommer immer noch mit seiner Karosse über die Knopfstraße bis an den Marktplatz heran und parkt dort sein Gefährt. Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet und eine Innenstadt ohne Autos wären sicher hilfreich.

  4. @3: Die Pendlerei ist politisch gewollt und hoch subventioniert.- Solange CDU/SPD/FDP „Sozialismus“ beim Wort der stringenten Raum“Planung!“ schrei’n, wird das Land munter weiter zersiedelt.

    anderen Durchgangsverkehr Sind die 600 LKW Bewegungen rund um die Großspedition in Kemnitz dort auf der „Grünen Wiese“ – Hurz! – gemeint?

    Was in Greifswald ganz sicher nicht funktioniert ist deren Lenkung. Wo bitte, funktioniert eine OU?

    Labour doesn’t work.

    anymore

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