Energieland 2020 – Wie grün wird der Strom an der Küste?
Diskussion mit Jürgen Trittin, Peter Gedbjerg, Michael Rodi
am: Dienstag, den 12. Mai 2009
um: 18.30 Uhr
Ort: Sozio-kulturelles Zentrum St. Spiritus, Lange Straße 49/51, 17489 Greifswald
Podium:
Jürgen Trittin, Stellvertr. Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bundestag
Peter Gedbjerg, DONG Kraftwerk Lubmin
Prof. Michael Rodi, Universität Greifswald
Moderation: Carsten Klehn, NDR
Greifswald diskutiert wieder über Kohle, Atomkraft und die Zukunft der Energieversorgung.
Zwar scheint es auf dem ersten Blick in Greifswald hinsichtlich des Baus eines Steinkohlekraftwerk mit dem Standort Greifswald/Lubmin etwas ruhiger zuzugehen, dennoch ist diese Stille trügerisch. Und so lädt die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am kommenden Dienstag zu einer Diskussion in das Greifswalder St. Spiritus ein.
In die Kohlefrage ist Bewegung gekommen. Der Widerstand vor Ort reißt nicht ab. Das gilt auch insbesondere für den Standort Lubmin. Dazu kommen immer größere Zweifel an der Wirtschaftlichkeit neuer Kohlekraftwerke. Denn ab 2013 müssen die Betreiber für jedes freigesetzte Gramm CO2 bezahlen.
Nicht nur Klima und Umwelt, auch die Stromkundinnen und -kunden könnten durch neue Kohlekraftwerke also geschädigt werden. Denn sie müssten am Ende die Zeche für die teuren Kolosse zahlen. Es erscheint also nicht nur klimapolitisch geboten, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll, künftig auf einen grünen Mix aus erneuerbaren Energien und flexiblen Gaskraftwerke zu setzen. Dennoch werden weiter neue Kohlekraftwerke geplant. Insbesondere an der Küste.
Bedrohlich scheinen auch die Pläne für ein Atommülllager in Lubmin.
Die GRÜNE Bundestagsfraktion lädt herzlich zur Diskussion.