Alle Beiträge von Marie Möller

Über Marie Möller

Marie ist seit Oktober 2014 Geschäftsführerin des Bündnisgrünen Kreisverbandes.

Schienenanschluss des Hafens Ueckermünde-Berndshof längst überfällig!

Verschwendung von Steuergeldern ohne die Grünen!

Dass Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen auf Anfrage der Bürgerinitiative Liepgarten sich deren Sorgen annehmen und hierzu eine Kleine Anfrage zum Ausbau der Kreisstraße 75 für Schwerlastverkehre an die Landrätin stellen, sollte zur Normalität gehören. Dass deswegen der Fortbestand einer Kreistagsfraktion infrage gestellt wird, ist sehr befremdlich, so Waldemar Okon, stellvertretender Fraktionsvorsitzender SPD/Grüne im Kreistag Vorpommern-Greifswald.

Die Kreisstraße 75 muss perspektivisch natürlich saniert werden, allerdings nicht für Schwerlastverkehre aus dem Hinterland. Für diese gibt es eine existierende überregionale Straßenanbindung an den Hafen Berndshof, die Landesstraße 28 sowie die K 94. Dass hier für kolportierte fünf Schwerlasttransporte pro Woche überhaupt ein Planungsauftrag ausgelöst wird, welcher die Arbeitszeit vieler Menschen und Steuerzahlergeld kostet, ist völlig unverständlich. Hingegen plädieren die Bündnisgrünen für den Schienenanschluss des Hafens Berndshof, dieser ist längst überfällig! Für die Häfen Vierow oder Lubmin wurden die Schienenanbindungen bereits realisiert.

Durch Beschimpfungen der Bündnisgrünen wird der Ausbau der Kreisstraße von Torgelow über Liepgarten nach Ueckermünde für Schwerlastverkehre nicht sinnvoller. Im Kreisgebiet gibt es eine ganze Reihe von Kreisstraßen, die einer dringenden Sanierung bedürfen, so z.B. im Bereich Jarmen-Loitz-Tutow oder im Bereich des Altkreises Greifswald. Angesichts des immensen Verschuldungsumfangs sollte die Kreisverwaltung unnötige Straßenausbauten tunlichst vermeiden.

Patrick Dahlemann sollte sämtliche Unterstellungen unterlassen. Die Bündnisgrünen standen vor und stehen nach jeder Wahl gegen Verschwendung von Steuergeldern. Allerdings lassen unterstellte Taktierereispekulationen auf die Denke des Spekulanten schließen.

Dass P. Dahlemann bei Vorkommen einer anderen als seiner Meinung den Fraktionsbruch herbeiredet, zeugt von seinem Demokratieverständnis. Öffentliche Vorwürfe des Populismus und der Unwahrheit gegen die Bündnisgrünen sollte P. Dahlemann unterlassen, vgl. auch NK-Artikel vom 14.10.2016.

Wenn Dahlemann die Grünen bei einer Beratung vermisst, so lässt sich dem abhelfen, indem man eine Einladung zukommen lässt oder zumindest über einen anstehenden Termin informiert. Dass ehrenamtlich arbeitende Kreistagsmitglieder meist nur abends Termine wahrnehmen können, weiß Dahlemann sehr wohl. Dass er den Bündnisgrünen, die allesamt beruflich stark eingespannt sind, Abwesenheit vorwirft, verwundert da nicht mehr, so Alexander Krüger, Mitglied der Bündnisgrünen. Herr Dahlemann sollte als Wahlkreisabgeordneter die Belange aller Bewohner*innen im Auge haben und sich nicht nur für die Interessen Einzelner einsetzen. Besonders der letzte Absatz des Presseartikels NK vom 11.10.2016 ist sehr befremdlich, so Krüger abschließend.

GRÜNER Spaziergang durch den herbstlich-bunten Wald

Dauerwald

16.10., 14Uhr, Treffpunkt: Bahnhof Buddenhagen, 17440 Wolgast

Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt ein zu einem Spaziergang durch den Buddenhagener Forst. Eckhard Wenzlaff, Forstwirt und Besitzer des Forstes, zeigt uns die Besonderheiten seines „Dauerwaldes“. Dabei geht er auf den Wert der Moore, dendrologische Besonderheiten und die einmalige Güte des Waldes ein. „Der Wald als solcher ist immer schützenswert und ein wahres Biotop. Ich freue mich darauf, diesen besonderen Wald zu besuchen.“ So Olaf Evers vom Kreisvorstand.

Die Führung dauert etwa 90 min. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Infos zum Dauerwald gibt es hier: http://www.spechtwald.de/

Ortsdurchfahrt Liepgarten: Landkreis in Entscheidungsverantwortung bei K75

Landesregierung: Verkehrszunahme rechtfertigt keinen Straßenneubau

Liepgarten, 5. Oktober 2016. Ende August 2016 hatten sich Bürgermeisterin Katja Kaps und Mitglieder der Bürgerinitiative “Keine Schwertransporte durch Liepgarten” mit Vertreter*innen von Bündnis90/Die Grünen V-G getroffen.

Beim Treffen ging es u.a. um die Ortsdurchfahrt Liepgarten. Diese soll für Schwerlasttransporte von der Torgelower Gießerei zum Ueckermünder Hafen ausgebaut werden – so haben es zumindest die Einwohner*innen und die Mitglieder der Bürgerinitiative gehört. Genauere Informationen gab es bisher dazu noch nicht Weder von Verwaltung noch Politik wurde den Einwohner*innen erläutert welche Bestrebungen es bzgl. der Straße gibt bzw. wer etwas plant. Bei dem Gespräch mit den Bündnisgrünen wurde vereinbart, entsprechende Anfragen an die Landesregierung und die Landrätin zu richten. Die Antworten liegen nun vor.

Alexander Krüger, BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN kommentiert die Antworten: “Die K75 liegt in der Entscheidungshoheit der Landrätin, Dr. Barbara Syrbe. Sie hatte beim Land eine Untersuchung zur bedarfsgerechten Anbindung der Industrie- und Gewerbegebiete in Torgelow und Ueckermünde mit Führungen von Schwerverkehrsfahrzeugen in Auftrag gegeben.”

“Welche Kosten dem Landkreis für die Untersuchung entstanden und welche Ergebnisse aus den Untersuchungen folgen, lassen die Antworten offen.“ so Krüger weiter. “Angesichts der prognostizierten Zunahme der Verkehrsmenge durch Schwerlasttransporte sieht das Land lediglich Änderungen an Knotenpunkten für notwendig, jedoch keinen Neubau der Ortsumfahrung Ueckermünde.”

Krüger kritisiert scharf: “Laut Aussage der Landrätin sind alle tangierten Kommunen in einer Arbeitsgruppe des Energieministeriums eingebunden. Diese AG wurde von Seiten der Landesregierung nicht bestätigt. Auch trifft die Aussage der Landrätin bei der Gemeinde Liepgarten nicht zu. Hier gab es lediglich einen Erörterungstermin im Energieministerium, von einer Arbeitsgruppe kann hier nicht die Rede sein. Ich fordere die Landrätin auf, an dieser Stelle bei den Tatsachen zu bleiben und insbesondere die Liepgartener Bürgermeisterin Katja Kaps einzubeziehen.”

“Mehr ist den Antworten der Landesregierung nicht zu entnehmen”, so Krüger abschließend. “Wir werden weiter an dem Thema dran bleiben und nötige Anfragen an den Landkreis z.B. zu den betrachteten Varianten und den Kosten der Untersuchungen stellen. Die Verwaltung mauert und fährt wie sooft eine Informations-Salamitaktik.”

Zusatz
Antworten der Landesregierung, 2016
https://drive.google.com/open?id=0BwKBRopoqKXNdXhRTWh3QmJtVmM

Antworten der Landrätin, 2016
https://drive.google.com/open?id=0BwKBRopoqKXNRFNZdUZwMDBIb2pMWnpqbDNuNW9HeEk3cWh3

Ulrike Berger in den Kreisvorstand gewählt

Ulrike Berger
Ulrike Berger

Bei unserer letzten Kreismitgliederversammlung in Anklam wurde Ulrike Berger neu in den Kreisvorstand gewählt. „Ich freue mich, wieder hier im Kreisverband aktiver zu sein und mich basisnah in die Politik einzubringen.“ so Berger. Der Kreisverband begrüßt Ulrikes Engagement herzlich und freut sich auch über die vielen neuen Mitglieder des
Kreisverbandes. „Trotz der Wahlniederlage steigen unsere Mitgliederzahlen und wir bekommen regen Zuspruch aus der Bevölkerung. Das motiviert uns umso mehr, die grüne Politik hier vor Ort voran zu treiben.“ so Torsten Wierschin abschließend vom Kreisvorstand.
Ulrike Berger war bis zur Landtagswahl Bildungspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion im Schweriner Landtag.

Bildquellen

  • Ulrike Berger – Porträt: Grüne Vorpommern-Greifswald, Photo: Tobias Linke | CC BY-SA 3.0

Agrarstruktueller Entwicklungsplan

Bündnisgrüne Kreismitgliederversammlung stimmt für ökologische Vergaberichtlinien kommunaler, landwirtschaftlicher Pachtflächen.

Am 18. Juli trafen sich die Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Kreismitgliederversammlung. Thema war der aktuelle Landtagswahlkampf, aber auch neue Ideen standen zur Debatte.

Dr. Torsten Wierschin, Mitglied des Vorstandes, brachte den Antrag ein, dass die Vergabe kommunaler, landwirtschaftlicher Pachtflächen bspw. der Universitäts- und Hansestadt Greifswald nur noch nach ökologischen Gesichtspunkten geschehen solle.

Die Kreismitgliederversammlung stimmte dem Antrag nach abwechslungsreicher Diskussion zu und beauftragte die Bündnisgrüne Bürgerschaftsfraktion Greifswalds einen Prioritätenkatalog zu entwickeln.

„Die städtischen Unternehmen aber auch die Natur in der Region kann von dieser Vergabe stark profitieren.“ so Wierschin.

Grünes Sommerfest

Sommerfest

Der Kreisverband Vorpommern-Greifswald lädt seine Mitglieder und Sympathisant*Innen zum Sommerfest herzlich ein.
Wir wollen in gemütlicher Runde zusammen sitzen, grillen und etwas Gutes tun: Im Zuge des Sommerfestes wollen wir eine Versteigerung „Fürs Gewächshäusle“ machen. Jede*r ist herzliche eingeladen einen alten Gegenstand aus seinem Haushalt mitzubringen und wir versteigern diesen. Der Erlös dieser Aktion wird dann an die Crowdfounding-Aktion für die Greifswalder Gewächshäuser gespendet.

Das Sommerfest beginnt am 3. Juli um 15Uhr auf dem Hof des Klex, Lange Reihe 14 in 17489 Greifswald. Eine kleine Auswahl an Grillgüter (Fleisch, aber auch vegan/vegetarisches) stellen wir, jedoch freuen wir uns auch über Selbstgemachtes-Mitgebrachtes 😉
Über eine kurze Rückmeldung, wer kommt, freuen wir uns sehr: info(at)gruene-vg.de oder direkt im Grünen Büro (Steinbeckerstraße 33/34, 17489 HGW).

Bildquellen

  • Sommerfest: Pixabay

Regenbogenfahne am Rathaus

Wir begrüßen die Regenbogenfahne am Greifswalder Rathaus zum Tag der Akzeptanz. Dies war ein klares Symbol für ein tolerantes, gleichberechtigtes und weltoffenes Greifswald.
Dass das ausgerechnet bei der Greifswalder CDU kritische Fragen aufwirft, macht deutlich, dass die Akzeptanz verschiedener Lebensentwürfe weiter gefördert werden muss. „Wir erwarten, dass sich die CDU in Zukunft an solchen Festen beteiligt, statt unnötige Kritik zu üben.“ so Timo Pfarr vom Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Vorpommern-Greifswald.
Der Tag der Akzeptanz dreht sich nicht nur um die Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen oder sexuellen Orientierungen, sondern es geht auch um Barrierefreiheit und die einfache Anerkennung, dass der eigene Lebensweg nicht für jeden Menschen der Richtige sein muss. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen diese Idee seit jeher.
„Es ist ausgesprochen schade, dass eine Partei, die christliche Werte vertreten möchte, diese Form der Nächstenliebe einfach nicht zu verstehen scheint.“ so Pfarr abschließend.

Einladung auf das Windrad

Der Kreisverband Vorpommern-Greifswald von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Grüne Begegnungen“ ein zu einer Windradbesteigung am Samstag, den 11. Juni.
Unter der sachkundigen Führung des energiepolitischen Sprechers der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Johann-Georg Jaeger, können Interessierte ab 10 Jahren aus luftiger Höhe einen völlig neuen Blick auf die Landschaft werfen. Nach dem 30-minütigen Aufstieg innerhalb des Windrads erklärt Johann-Georg Jaeger in der Gondel auf 80 m Höhe Funktion und Technik der Anlage.
Der Aufstieg beginnt um 9 Uhr morgens am Windrad im Windpark Mistorf.
Anmeldung bis Di., den 7. Juni, unter 03834-8549122 ist unbedingt erforderlich.

Finanzgebaren der Sparkasse Uecker-Randow und ihres Verwaltungsrates anrüchig – Gewinne abführen, mehr Transparenz gefordert

Nach Ermittlungen von Panorama 3 des NDR verfügt die Sparkasse Uecker-Randow über eine Eigenkapitalquote von 35,31%, im Vergleich dazu beträgt diese bei der Spar­kasse Vorpommern 20,98 % – staatlicherseits ist eine Eigenkapitalquote von 10,5 % vorgeschrieben, sogar erst ab 2019.
„Grundsätzlich begrüßen die Grünen natürlich eine starke Eigenkapitalquote besonders von systemrelevanten Banken,“ betont Waldemar Okon, der für die Bündnisgrünen im Kreistag Vorpommern-Greifswald sitzt. „Aber, wenn ein kleines Institut wie die Sparkasse Uecker Randow ihr Geld hortet und nicht an den von Schulden geplagten Eigner ausschüttet, ist dies für uns anrüchig.“
Finanzgebaren der Sparkasse Uecker-Randow und ihres Verwaltungsrates anrüchig – Gewinne abführen, mehr Transparenz gefordert weiterlesen

Einladung zum Fahrradtag

Fahrradtour

Anlässlich des EU-Fahrradtags am 3. Juni 2016 laden wir zur Radtour rund um die Fahrradhauptstadt Greifwald ein. Geführt von den ADFC-Vorständen Gerhard Imhorst und Steffen Burkhardt lassen wir uns die Situation für Radler_innen auf ihren Wegen in die Umlandgemeinden wie Dersekow, Süderholz oder Mesekenhagen erläutern.
Dabei können sich die Teilnehmer_innen der Tour ein Bild machen, was kommunal- und verkehrspolitisch zu tun ist, um Radler_innen ein verkehrssicheres und angemessenes Fahren zu ermöglichen. Außerdem lassen wir uns Profi-Tipps zu Radtouren ins sympathische Stadtumland geben.
Das Mitradeln ist natürlich kostenfrei.

Wann: 4. Juni, 10-12.30Uhr
Treffpunkt: Platz der Freiheit.