Latte-Macchiato-Linke: Ein Lesetipp

Zur Debatte, wie sich die Bündnisgrünen nach dem Erfolg in Baden-Württemberg und nach den Umfragewerten entwickeln werden, heute ein Lesetipp aus der taz:

„Am interessanten ist, wozu Winfried Kretschmann nichts sagt. Der neue starke Mann der Grünen wird in der Partei gefeiert wie ein schwäbischer Messias, und er spricht gerne und ausführlich über ökologisch orientiertes Wirtschaften, über Elektromobilität und Klimaschutz, über Bildung als die „große soziale Frage“ unserer Zeit.“

„Kretschmanns Schweigen ist mehr als die taktische Fokussierung des Regierungschefs eines reichen Bundeslandes. Es ist ein Symptom für eine Machtverschiebung bei den Grünen und die programmatische Schwäche, die aus ihr folgt. Angesichts des historischen Erfolgs in Baden-Württemberg und der Hoffnung aufs Regieren im Bund sind die Kräfte in der Offensive, die die Partei als Kraft der Mitte positionieren wollen, die offensiv um WählerInnen aus dem konservativen Lager werben, und die dabei die Verteilungsfrage ignorieren.“

Aber auch dies: „Allerdings hat die Partei diese Borniertheit als Verirrung erkannt und korrigiert, die Basis und der linke Parteiflügel schufen eine neue Verortung bei der Verteilungsgerechtigkeit.“ … „Entscheidend ist, was von dieser Verortung bleibt, wenn die Grünen an die Macht kommen.“

Hier geht´s zur Debatte auf taz.de.

Ein Kommentar bei „Latte-Macchiato-Linke: Ein Lesetipp“

  1. […] Was das Land in der Wohnungspolitik machen kann Nicht zuletzt im eigenen Blog wurde wiederholt die Frage aufgeworfen, ob denn die Grünen neben ökologischem Wirtschaften, […]

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