Alle Beiträge von Alexander Krüger

Über Alexander Krüger

Alexander ist Fraktionsvorsitzender der Fraktion „BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Forum 17.4“ in der Greifswalder Bürgerschaft und war bereits mehrere Jahre im Kreisvorstand der Grünen.

Grüne Landesdelegiertenkonferenz Schwerin

Wir diskutieren u.a. über die Erdölförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Kristin Wegner hat unseren modifizierten Änderungsantrag eingebracht. „Frackingtechnologien zur Exploration und Förderung von Kohlenwasserstoffen mit dem Einsatz umwelt- und gesundheitsgefährdenden Verfahren darf ausnahmslos nicht angewandt werden.“ Unser Antrag wurde einstimmig angenommen.

Durch die handelnden Akteur_innen wird immer wieder versucht die Verfahren zu verharmlosen. Eine hydraulische Stimulation ist nichts anderes als Fracking in anderen Gesteinsschichten. Es muss aufhören unsere Umwelt auszubeuten und zu knechten, um einen kurzfristigen Erfolg zu haben. Wir wollen unseren Kindern und deren Kindern eine artenreiche und vielfältige Flora und Fauna hinterlassen. Somit lehnen wir eine Förderung des in MV liegenden Erdöls ab.

Kreisvorstandssitzung

Werte Mitglieder,


hiermit lade ich Euch zur wie immer mitgliederoffenen und diesmal konstituierenden Kreisvorstandssitzung ein. Sie findet am Sonntag, dem 25.11.2012 im Grünen Freiraum, Burgstrasse 9, 17389 Anklam ab 18:00 Uhr statt.

Tagesordnung
1.    Formalia, Mitgliederaufnahmen, Protokollkontrolle
2.    Vorstellungsrunde incl.Präferenzen
3.    Berichte u.a. von der BDK
4.    Vorstandsorganisation
4.1  Terminierung und Aufgabenteilung
      Wer macht was, wann, wie?
4.2  Vorstellung und Bearbeitung des Blogs sowie der
      Internetpräsenz
      – u.a. Aktualisierung dieser Medien
4.3  Fotoshooting
4.4  Vernetzung mit Bürgerschafts- und Kreistagsfraktion
5.    Weiterbildungsbedarf
6.    Jahresausklang 2012 und Grobplan 2013
7.    Benennung Ansprechpartner_in des KV für  LaVo und LAG
        Kultur
8.    Weiteres Vorgehen beim Thema  Mindestlohn
9.    Sonstiges
      – Brief aus Wolgast ( Betreff: Klage EWN)

Für den Vorstand

Alexander Krüger

Wurde Tacheles geredet?

Ich denke, es war eine gelungene Veranstaltung. Schade fand ich, dass diejenigen unter uns, welche die Debatte losgetreten haben, nicht kamen.
Im Laufe des Abends gab es Redebeiträge aus dem Norden, Süden, Osten und Westen unserer Republik. Es gab eine sachliche Auseinandersetzung mit der DDR, und übereinkommend kann gesagt werden: Es war nicht alles schlecht. Jedoch: wiederhaben wollte die DDR so wirklich auch keiner.
Auch zum Thema Friedenserziehung wurde gesprochen. Fazit hierzu: Es wurde sich bemüht. Wer im Sportunterricht mit Handgranatenattrappen werfen lässt, betreibt jedoch keine Friedenserziehung. Wer an den IRAN und den Irak gleichzeitig Wehrmaterial verkauft, betreibt auch nicht zwingend Friedenspolitik. Hierzu gab es einen u.a. einen Zeitzeugenbericht von Johann Georg Jäger. Das Gegenteil wurde auch kommuniziert, mit Ihrem Handeln hat die DDR den Frieden in Europa gesichert, so ein Zeitzeuge.
Ich bin der Auffassung, jeder sollte seine Erlebnisse selbst bewerten und sich den Spiegel vor die Nase halten und fragen: Wo stand ich in der DDR und bin ich mit mir im Reinen?
Ansonsten würden Ruth Terodde und viele andere sich freuen, wenn die Menschen einfach über Ihrer Erlebnisse sprechen. Dieses sollten persönliche Erfahrungen sein und nicht immer in einer Systemdebatte enden.
Zum Auslöser des Ganzen gibt es von mir festzustellen, dass die Frage berechtigt scheint, ob FDJ-Blusen nun auf solch einen Umzug gehören oder nicht. Ich habe damit kein Problem, aber andere Menschen vielleicht schon. Deshalb muss solch eine Idee vorher breit diskutiert und kommuniziert werden.
Es tat sich auch die Frage auf: Was wäre, wenn wir einen Festumzug zur Vergangenheit Greifswalds planen würden? Klammern wir die DDR aus? Hier sage ich: nein. Es ist ein Teil der Geschichte der Menschen, die in der DDR lebten oder leben mussten. Es wäre ja auch schade, wenn wir nur 20 Jahre Greifswald darstellen würden. Es sollte dann jedoch vorher diskutiert werden, wie das Thema eingebunden werden kann.
Ich bin der Auffassung, dass wir endlich aufhören sollten mit dem Gerede über OSSIS und WESSIS. In den Zeiten der Europäischen Union sind jetzt Ukrainer_innen und Amerikanern_innen die OSSIS und WESSIS. Ich fühle mich als Deutscher. Dieses ist nachdrücklich nicht negativ hinterlegt.
Der Abend hat gezeigt, dass solche Veranstaltungen die Menschen ins gemeinsame Gespräch bringen können. Ich halte sie für wichtig und gut.

In der OZ steht dazu:

Manfred Peters eröffnet die Diskussion am Rednerpult mit einem klaren Statement: „Ich habe keine Lust, mich für mein Leben in der DDR an den Pranger stellen zu lassen“, sagt er. Peters wurde 1944 in Rostock geboren und lebt seit 1971 in Greifswald. Es sei schwierig, wenn jemand aus den alten Bundesländern herkomme und ihm als Menschen aus dem Osten sage, wie er früher gelebt habe.
Die gefühlte Mehrheit im Raum bilden jedoch eben jene Menschen aus dem Westen Deutschlands, die seit vielen Jahren im Osten wohnen und sich danach sehnen, mitreden zu dürfen. So wie Ulrich Rose, Ruth Terodde und Stefan Fassbinder. „Zu sagen, dass Person XY etwas nicht erlebt hat und deswegen nichts darüber sagen darf, ist eine ganz gefährliche Tendenz“, findet Fassbinder, Bürgerschaftsmitglied und grüner Landratskandidat.
Schließlich führt die Diskussion zurück zur konkreten Frage, ob Schüler in FDJ-Hemden die DDR-Zeit in einem Festumzug darstellen dürfen. Denn eben dieser Umzug zum 450-jährigen Schuljubiläum hatte im April den Anstoß für die Diskussion gegeben. An der Idee, die von Schülern kam, fanden andere Missfallen, sodass die Schulleitung am Ende entschied, den Umzug ohne DDR-Epoche stattfinden zu lassen. Die Debatte im Roten Salon bleibt im Gegensatz dazu verhältnismäßig ruhig. Weil jene nicht da sind, die es verwerflich finden, die DDR-Zeit mit FDJ-Hemden darzustellen. Tenor: Ja, FDJ-Hemden bei einem Festumzug sind in Ordnung. Einigkeit herrscht darüber, dass ein Festumzug kein passender Ort ist, um sich kritisch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. „Man muss immer an die Opfer der DDR denken. Sie sind diejenigen, für die es ein Riesen-Problem ist, wenn sie erneut mit der Zeit konfrontiert werden“, sagt Johann-Georg Jäger. Sein Gegenvorschlag: Die Schüler sollten sich lieber an zwei Projekttagen pro Schuljahr in Workshops und Zeitzeugen-Interviews mit der DDR auseinandersetzen.

Hier der ganze Artikel.

Kindertag 01.06.2011 Wie war es?

Am Glücksrad gab es gesundes Obst und einen Luftballon.

Steffi und Alex mittendrin.

Wir haben Spass.......

Dank der vielen Kinder und interessierter Eltern war dieser Nachmittag ein voller Erfolg. Die Kinder beantworteten am Glücksrad Fragen aus Politik, Umwelt und Ernährung. Ihre Eltern nutzten die Möglichkeit, um mit Stefanie Pfeiffer, Stefan Fassbinder und Alexander Krüger ins Gespräch zu kommen. Der Renner waren die selbstgebastelten Papier- und Korkboote, welche direkt im Fischerbrunnen in See stechen konnten.Was gibt es schöneres als glückliche Kinderaugen?

Alexander Krüger

 

Stadtteilfest Greifswald „Für Demokratie und Toleranz in Schönwalde II“

Am 14.05.2011 fand in Greifswald Schönwalde II das Stadteilfest statt. Unter dem Motto: “ Für Demokratie und Toleranz in Schönwalde II“ versammelten sich viele Greifswalder, um einen schönen Nachmittag zu verleben und ein Zeichen gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Es wurde jedem etwas geboten.  Für die Kinder gab es Bastelstände, eine Hüpfburg, Glücksräder und vieles mehr. An unserem  Stand wurden am Glücksrad Fragen zu den Themengebieten Politik, Demokratieverständnis  sowie gesunde Ernährung beantwortet. Der Stand wurde betreut von Stefan Fassbinder, Stefanie Pfeiffer, Ullrich Bittner und Alexander Krüger.  Des Weiteren gab es  viele interessante Gespräche mit interessierten Bürger_innen unserer Stadt. Die Bürger_innen beschäftigen u.a. folgende Themen: Atomausstieg; erneuerbare Energien;  Bürgerbeteiligung und Transparenz in den Verfahren und Bildung. Kulturell wurde der Nachmittag mit einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet. Es war ein wünderschöner Nachmittag.

Stefan Fassbinder am GlücksradAlexander Krüger im GesprächFrage an die Kleinen und GrossenStefanie Pfeiffer und Alexander KrügerUlrich Bittner Stefanie Pfeiffer im Gespräch