Jetzt mal ehrlich!!!

Schön, dass Dietger Wille die Finanzen des Landkreises so strikt ordnet; schön, dass er die Jahresabschlüsse 2012 bis 2015 des Kreises in Rekordzeit noch dieses Jahr vorlegen will!

In Bezug auf den Artikel  in der heutigen Ostseezeitung meinen wir:
Schön, dass Dietger Wille (CDU) sich für die Ordnung der Kreisfinanzen so sehr engagiert. Im Kreistag mahnten die Bündnisgrünen jedoch noch Klärungs- und Diskussionsbedarf an.  Auch die Debatte um die Kreisumlage und die FAG Zuweisungen zeigen, dass die Ordnung der Finanzen des Kreises noch lange nicht am Endpunkt, sondern erst am Anfang stehen.  Jetzt mal ehrlich!!! weiterlesen

Windradbesteigung

Wie funktioniert ein Windpark, wie ein Windrad? Alle, die sich ein eigenes Bild machen wollen, laden wir zur Besichtigung und Besteigung eines Windrades im Windpark Mistorf-Groß Schwiesow ein.
Im Inneren des Windrades geht es an einer senkrechten Leiter hoch bis zur Gondel in 80m Höhe. Diese ist so groß wie ein Bus und bietet 20 Personen Platz. Dort erläutert Johann-Georg Jäger, Sprecher des Landesverbandes der Grünen MV, Funktion und Technik des Windrades. Der Aufstieg dauert ca. 30 Minuten und ist für Kinder ab 10 Jahren und für alle Menschen mit entsprechender Konstitution geeignet.

Ein Ereignis, das es nicht alle Tage gibt!

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich: info(at)gruene-vg.de oder persönlich bzw. telefonisch im Grünen Büro Greifswald. Die Besteigung ist kostenlos, die Anreise erfolgt auf eigene Faust. Bei Bedarf helfen wir bei der Organisation von Fahrgemeinschaften ab Greifswald.

Wann: 10. Juni, 11Uhr
Wo: Windpark Mistorf-Groß Schwiesow
Eintritt frei, Anmeldung unter info(at)gruene-vg.de

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  • Windradbesteitung_10.Juni: pixum.de

Parkdeck Holzteichgasse (Review)

Was passiert ist und was dann in der Zeitung stand

Am Nexöplatz soll ein Parkhaus entstehen. Wir waren von diesem Plan nie begeistert und haben schon lange ein Parkdeck in der Holzteichgasse als Alternative vorgeschlagen [1,2]. Zu dieser Frage gab es endlose Diskussionen und auch entsprechende kleine Anfragen unserer Fraktion. 

Nun hat Frau Rex (CDU Fraktion) im letzten Bauausschuss gefragt, ob so ein Parkdeck in der Holzteichgasse nicht vielleicht eine gute Idee wäre. Wir haben daraufhin erklärt, dass das immer eine Option war, die GPG aber auch wegen erhoffter höherer Erlöse lieber am Nexöplatz bauen möchte. So hat es die Bürgerschaft dann auch beschlossen.

Herr Oberdörfer von der Ostsee-Zeitung hat dann Jörg angeschrieben und gefragt, ob mit einem Antrag der Grünen Fraktion zu rechnen ist. Jörg hat am 15. Mai folgendes geantwortet:

 „Hallo Herr Oberdörfer,

Warum eine reformpädagogische staatliche Schule unterstützenswert ist!

Gestern Abend fand im Greifswalder Rathaus die Veranstaltung „eine Neue Schule für Greifswald – Reformpädagogik in einer staatlichen Schule“ statt. Organisiert hatte diese eine Intiative bildungsinteressierter Menschen. Podiumsgäste waren Christina Molle und Martin Plant (ehemalige und aktueller  Schulleiter*in der staatlichen Jenaplanschule Rostock), Camille Schneider, ehemalige Schulsprecherin der Jenaer Jenaplanschule sowie Carola Felkl vom Schulverwaltungsamt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald (auf dem Foto von links nach rechts).

Gekommen sind 70 Eltern, Lehrkräfte, Schulleiter, Professoren und Kommunalpolitiker*innen und es entspann sich eine mehr als zwei Stunden währende inspirierende, teilweise konstruktiv hinterfragende Diskussion.

Hintergrund ist, dass die Greifswalder Bürgerschaft aufgrund steigender Schüler*innenzahlen beschloss, ein neue Grundschule zu bauen. Ein sehr schöner Anlass also, darüber nachzudenken, wie Schülerinnen und Schüler an dieser Schule lernen sollen.

Reformpädagogik und staatliche Schule – passt das zusammen?  Ich verstehe freie Schulen, die ja oft, aber auch nicht immer reformpädagogisch arbeiten, als Reformmotoren für das Schulwesen überhaupt. Deswegen ist es jedes Mal begrüßenswert, wenn Schulen – egal in welcher Trägerschaft – und alle an Schule Beteiligten sich Gedanken über ein Schulkonzept machen, evaluieren, hinterfragen und weiterentwickeln. Gerade von diesem Diskurs in einer vielfältigen Bildungslandschaft profitieren sowohl Schüler*innen als auch Lehrkräfte und letztlich die ganze Gesellschaft.

In Greifswald gibt es eine gegenüber unterschiedlichen reformpädagogischen Konzepten sehr aufgeschlossene Elternschaft: mehr als 20 % der Schüler*innen besuchen die vier freien allgemeinbildenden Schulen. Und auch die Jenaplanpädagogik hat in Greifswald eine lange Tradition, denn bis zum Jahr 2010 gab es auf der Insel Riems eine solche staatliche Schule, die jedoch ihren Betrieb aufgrund zurückgegangener Schülerzahlen einstellen musste. Die Riemser*innen besuchen seitdem innerstädtische Schulen.

Andererseits gibt es auch nicht DAS eine staatliche Schulkonzept. Es gibt staatliche Montessorischulen (z.B. in Stralsund oder Potsdam), staatliche Jenaplanschulen (die in Rostock erhielt 2015 sogar den Deutschen Schulpreis) und noch ganz andere reformpädagogisch arbeitende (Versuchs)schulen. Alle staatlichen Schulen eint, dass sie kein Schulgeld nehmen.

Fakt ist: ohne Reformpädagogik gäbe es immer noch den Rohrstock, würden 40 – 60 Schüler in einer Klasse von einem Lehrer ausschließlich frontal unterricht, gehörten Projektunterricht und fächerübergreifendes Lernen ins Reich der Phantasie. Schule – egal in welcher Trägerschaft – hat sich im vergangenen Jahrhundert enorm reformiert und wird es zukünftig tun. Die Bildungslandschaft in Greifswald ist sehr vielfältig, eine reformpädagogische Schule in staatlicher Trägerschaft würde sich da sehr gut einfügen!

Danke an Lucas Treise für die Fotos!

Am EEG-Tag die Führung über den grünen Müllberg verpasst?

Dann nutzt die zweite Chance!
Am Fr., den 19. Mai, 16 Uhr, bieten wir eine Besichtigung der ehemaligen Mülldeponie an der Ladebower Chaussee an. Noch ist der grüne Berg hauptsächlich den Schafen überlassen. In nicht mehr allzu ferner Zukunft soll daraus jedoch ein attraktives Naherholungsgebiet für Greifswald werden – oder das, was die Stadt gemeinsam mit ihren Bürger*Innen daraus entwickelt.
Anke Krüger, Mitarbeiterin des Umweltamtes, wird über das Areal führen und Wissenswertes zu Entstehung, Technik sowie Überlegungen zur Zukunft des Müllbergs vermitteln. Der Spaziergang an ungewöhnlichem Ort ist verbunden mit einem ebenso ungewöhnlichen Blickwinkel auf die Stadt.
Bei guten Wetter wollen wir die Veranstaltung mit einem kleinen Picknick am Museumshafen abschließen.
Treffpunkt: 16 Uhr vor dem Tor zum Müllberg an der Ladebower Chaussee.
Um Anmeldung bis Mo., den 15. Mai, wird gebeten unter 03834/8549122 oder info@gruene-vg.de
Die Führung ist kostenfrei.

Grüner Stammtisch

Der Bündnisgrüne Kreisverband VG lädt wieder zum gemeinsamen Stammtisch ein. Los geht es am 3. Mai, 20Uhr im Café Koeppen in der Bahnhofstr. 4/5 in Greifswald.
Wir laden alle Interessierten dazu ein, sich mit uns und unseren grünen Mandatsträger*Innen im lockeren Rahmen und fernab von Tagsordnungen und Sitzungssälen über die aktuellen Geschehnisse in der Politik auszutauschen. Denn wir finden, es ist Zeit für neue Stammtischparolen!

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  • Grüner Stammtisch: Pixum

Bildungsreise zum Deutschen Bundestag

Bildungsreise zum Bundestag

Di. 23. und Mi. 24. Mai 2017
ab Stralsund über Greifswald und Pasewalk mit der Bahn

Es handelt sich um eine zweitägige politisch Bildungsfahrt, die Einblick in die Arbeit im Bundestag geben sowie dem Kennenlernen des politischen Berlins dienen. Auf dem Programm stehen beispielsweise der Besuch des Deutsche Bundestags im Reichstagsgebäude mit Teilnahme an einer Plenarsitzung bzw. einem informativen Vortrag über die Arbeitsweise des Bundestages, Besuche bei Bundesministerien, dem Bundesrat oder anderen Bundesinstitutionen, ein Gespräch mit dem Abgeordneten, eine Führung durch eine Gedenkstätte der jüngsten Zeitgeschichte sowie eine Stadtrundfahrt, orientiert an politischen Gesichtspunkten.

Wer mitfahren möchte, sollte an Bündnisgrüner Politik interessiert und mindestens 18 Jahre alt sein. Die Reise ist steuerfinanziert, d.h. die Kosten (für die Fahrt, Verpflegung und Übernachtung) werden bis auf eventuelle Eintrittsgelder vom Besucherdienst des Bundespresseamtes bezahlt. Die Unterbringung erfolgt im Hotel, grundsätzlich in Doppelzimmern. Sollte jemand schon einmal Gast einer solchen vollfinanzierten Bundestagsfahrt gewesen sein, ist eine nochmalige Teilnahme leider nicht möglich.

Anmeldung und weitere Informationen unter info(at)gruene-vg.de oder im Grünen Büro Greifswald.
Die Fahrt wird in Zusammenarbeit mit dem Wahlkreisbüro von MdB Harald Terpe organisiert.

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  • BildungsfahrtDBT: Pixum

Claudia Müller Direktkandidatin WK 15


Die Mitglieder der beiden Kreisverbände Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen entschieden sich am Mittwoch, 26.04., für Claudia Müller, die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis 15 (Vorpommern-Rügen – Vorpommern-Greifswald I). Müller, die bereits im März von der Landesdelegiertenkonferenz der Partei auf Platz 1 der Landesliste gewählt wurde, erhielt alle Stimmen der anwesenden Mitglieder.

Im anstehenden Bundestagswahlkampf wird Müller neben den übergeordneten Themen Klima- und Umweltschutz sowie den Einsatz für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft auch regionale Fragen intensiv behandeln. Insbesondere seien dies der Einsatz für Mobilität jenseits des Individualverkehrs, die Stärkung der Bahn in Mecklenburg-Vorpommern sowie die Förderung alternativer Energien.

„Vorpommern ist eine gut aufgestellte Region mit vielen Potenzialen im Bereich der regenerativen Energien, der Wissenschaft und Forschung, sowie der Gesund-heitswirtschaft, für die ich mich gerne im Bundestag einsetze. Ich möchte, dass alle Generationen bei uns die Chance haben, gut und selbstbestimmt zu leben“, fasst Müller ihr Engagement zusammen.

V.i.S.d.P.: Stephan Eßer, Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Vorpommern-Rügen, Alter Markt 7, 18439 Stralsund

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  • Claudia-Mueller_hochformat_250x375: gruene-mv.de

Besuch im Dauerwald Buddenhagen


Wann: Donnerstag, 27.04.2017 um 16.20Uhr
Treffpunkt: Bahnhof Buddenhagen
Die Führung ist kostenfrei.

Unser April-Spaziergang geht durch einen einen ganz besonderen Wald: den Dauerwald in Buddenhagen.
Die Dauerwaldstiftung Pommern mit dem Hauptstifter Eckhard Wenzlaff betreibt seinen Wald seit gut 25 Jahren nach den Regeln der Dauerwald-Haltung.
Begleiten Sie uns in den frühlingshaften Wald und erkunden Sie mit unter der Führung von Eckhard Wenzlaff das Zusammenspiel von Fichte, Eiche und Kastanie mit kleinen und großen Waldbewohnern.

Für alle, die möchten, planen wir eine gemeinsame Anfahrt ab dem Bahnhof Greifswald nach Buddenhagen
Die Führung ist kostenfrei, mögliche Fahrtkosten tragen die TeilnehmerInnen.

Team Timo #btw17 #wk16

Karniner Brücke statt Fernbus

Dass die Deutsche Bahn in Zukunft Busse für die Linie Berlin-Usedom  einsetzen will, sorgt  bei Bündnis90/Die Grünen KV VG für Unverständnis. Der Grüne Direktkandidat für den Wahlkreis 16 Timo Pfarr erklärt hierzu: „Statt das die Bahn dazu beiträgt, die angespannte Verkehrssituation bei Usedom zu lösen, verschlimmert sie die Situation. Durch die neue Buslinie werden die Straßen noch voller und die Reisezeit für viele Urlauber*Innen somit noch länger. Nur wenn die Karniner Brücke wiedereröffnet wird, bleibt Usedom langfristig in Deutschland eine Tourismushochburg. Das setzt die Bahn mit ihrer aktuellen Politik leichtfertig aufs Spiel. Wenn die Probleme jetzt nicht angepackt werden, wird die ganze Region die Folgen zu spüren bekommen.“

Bezugnehmend auf den Bahn-Artikel im Nordkurier vom 17.04.2017.